Am vergangenen Samstag endete die Siegesserie der U19 in Düsseldorf. Im siebten Spiel der Saison unterlag man in Düsseldorf bei den Typhoons mit 26:7. War es der Dauerregen, oder einige Ausfälle auf Seiten der Crocodiles, die die Mannschaft nie ins Spiel finden liessen – diese Frage wird wohl ungeklärt bleiben.
Wurde das erste Quarter noch ohne Punkte beendet (Highlight auf Seiten der Corocodiles war hier die Interception von Yunes Rahimi kurz vor der eigenen Endzone), konnten die Crocodiles dann nach einem Pass von Victor Kremser auf Mark-Dennis Vogt mit 7:0 in Führung gehen. Bereits zu diesem Zeitpunkt konnte man aber erahnen, wie schwer es für die U19 werden würde, das Spielfeld als Sieger zu verlassen.
Raumgewinn wurde nicht durch längere Drives erzielt, sondern vielmehr waren es einzelne Aktionen wie das Bigplay zur Führung, die für Raumgewinn sorgten.
Nachdem der Ball an der eigenen 10-Yard-Linie gefumbelt wurde, war es dann die Düsseldorfer Offense, die nach drei Spielzügen durch ihren Quarterback Niklas Hemstege den Anschluss zum 6:7 erzielte. Der anschliessende Extrapunkt wurde vergeben, so dass die Crocodiles weiter in Führung blieben. Nachdem die Crododiles dann ihr Angriffsrecht im nächsten Spielzug abgeben mussten, waren es dann die Typhoons, die zum Ende der ersten Halbzeit durch ein Fieldgoal mit 9:7 in Führung gingen.
Die ca. 300 Zuschauer auf der wunderschönen Anlage im Rather Waldstadion sahen dann ein drittes Quarter, bei dem beiden Seiten keine Punkte auf das Scoreboard bringen konnten. Im vierten Quarter waren es dann die Typhoons, die insgesamt 17 Punkte scoren konnten. Ausschlaggebend waren hier u.a. gut vorgetragene Screenspielzüge, welche die Defense auf Seiten der Crocodiles nur unzureichend verteidigen konnte. Neben zwei Touchdown war aber ein 51-Yard-Fieldgoal der Höhepunkt des Spiels, dies bei Regen und Gegenwind!
Nach dem Spiel aüsserte sich Headcoach Jan Steickmann über die Partie „Glückwunsch an die Typhoons zur gelungenen Revanche – der Sieg geht vollkommen in Ordnung . Wir haben ein Spiel verloren, haben aber bei den noch ausstehenden drei Spielen alles in unseren Händen um die Saison als Tabellenserster zu beenden. Ich hatte den Eindruck, dass die Typhoons den Sieg viel mehr wollten als unser Team. Jetzt geht es darum, in den verbleibenden Spielen unsere normale Leistung abzurufen. Glücklicherweise spielen wir bereits am kommenden Sonntag in Essen. Ich bin zuversichtlich, dass die Mannschaft dort eine passende Antwort geben wird “.
Dadurch, dass die Typhoons ihre erste Begegnung gegen die Dortmund Giants verloren haben, können sie aus eigener Kraft nicht mehr Tabellerster werden. Natürlich spekuliert das Team um Headcoach Jens Ruffert auf einen Ausrutscher der Crocodiles. Sollte die verbleiben drei Partien gegen die Essen Cardinals(Hin- und Rückspiel) und Troisdorf Jets gewonnen werde, steht einem Aufstieg in die GFL Juniors nicht im Wege.















