Am vergangenen Samstag unterlagen die Crocodiles Seniors den Teufeln aus Gelsenkirchen mit 20:14.
Ließ das Zeugnis der Vorrunde noch verlauten: Die Versetzung ist gefährdet, so steht nun fest, dass auch das nächste Jahr in Liga 4 gespielt wird.
Bereits im ersten Viertel konnten die Devils ihre ersten 7 Punkte verbuchen. Wenig später konnten die Crocodiles mit einem gefangenen Pass durch Passempfänger Sebastian Fischer den Ausgleich erzielen.
Im Verlauf des langen 2ten Viertels konnten die Teufel auf 14:07 erhöhen. Im Gegenzug war es den Krokodilen leider nicht möglich, noch vor der Halbzeitpause Zählbares auf die Punkte Tafel zu bringen.
Nach der Halbzeitpause konnte man Eduard Werner des öfteren, durch seine unwiderstehlichen Läufe, in oder nahe der Endzone antreffen. Aufgrund von Strafen konnten hieraus jedoch keine Punkte erzielt werden und so waren es wieder einmal die Teufel, die um 6 weitere Punkte erhöhen konnten. Doch die Crocodiles schlugen mit einem Lauf von Ben Pfaff zurück, der hiermit seinen ersten, verdienten und längst überfälligen Touchdown erzielte. Da auch der folgende Extrapunkt durch Volker Gilbert gewohnt sicher verwandelt wurde, stand es nun 20:14 und ein weiterer Touchdown inklusive Extrapunkt hätte den Sieg bedeutet.
Mit starker Leistung der Verteidigung, die an diesem Tag mit vielen Big Plays agierte (z.B. Interception durch Ex-Jugendspieler Mark-Denis Voigt, QB Sack durch Jeff Tourne und extrem starker Laufverteidigung) gab man kurz vor Ende des Spiels der Angriffsformation ein letztes Mal die Möglichkeit, Punkte zu erzielen. Im vierten Versuch dieser Angriffsserie und lediglich wenigen Metern bis in die Endzone wurde man jedoch von der starken Gelsenkirchener Verteidigung gestoppt. So musste man tatenlos zusehen, wie die Teufel die letzten Sekunden der Spielzeit herunterlaufen liessen.
War die Enttäuschung bei Spielern und Trainern nach dem Schlusspfiff sicherlich groß und zeichnete sich deutlich in den Gesichtern nieder, so gab es auch positives zu erkennen. Es war deutlich zu merken, dass man in der Sommerpause als Team zusammengewachsen ist und ehemalige Jugendspieler integriert werden konnten und sich diese bereits positiv für ihre Mannschaft in Szene setzten.
Geht die Tendenz nach solchen Spielen immer dazu, einen “Schuldigen” zu finden und die Fragen nach: Hätte, Wenn und Aber zu klären, so wurde diesmal auch die Niederlage als Mannschaft ge- und ertragen.
Getreu dem Motto: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel, gilt es nun, sich intensiv auf den nächsten Gegner vorzubereiten. Das Spiel am kommenden Sonntag in der Ostkampfbahn dürfte an Brisanz kaum zu überbieten sein. Zum einen handelt es sich um das Homecomingspiel der Crocodiles, zum anderen handelt es sich beim Gegner um den Kölner Lokalrivalen, der sich mit zahlreichen ehemaligen Spielern des Jugendmeisters verstärken konnte.
(Text: Markus Wagner)



















